Zusammenfassung: 

Blauherd – Fluhalp – Riffelalp

Wunderschöne Tour von der Bergstation Blauherd in Richtung Unterrothorn, zur Fluhalp und vorbei an herrlichen Seen zur Riffelalp. Wir bewegen uns einen Teil der Strecke auf dem sehr beliebten 5-Seen-Weg und haben das Matterhorn immer gut im Blick. Mein absoluter Lieblingsberg ist eine fantastische Kulisse für diese Wanderung.

Warnung: Ihr seht sehr sehr sehr viele Bilder weil diese Tour einfach unglaubliche Ausblicke bietet. Und eben einige vom Matterhorn :o)

Dauer ohne Pausen: ca. 5 Stunden – glaubt mir, ihr macht viele Fotos ;o)
Länge: 12,4 Km
Höhenunterschied: 329 m auf / 750 m ab
Zeitpunkt: September 2022

Ein Video zur Tour findet Ihr auf meinem Instagram-Kanal.

Beschreibung

Wir starten wie üblich in Täsch, wo wir das Auto abstellen müssen und auf die Bahn umsteigen. Zermatt ist autofrei und nur mit Sondergenehmigung der Kantonspolizei kann man mit dem Auto rein. In Zermatt bewegen sich dafür viele der typischen Elektrokarren, die man oft hier im Wallis sieht, wo Autos nicht zugelassen sind.

Nach knapp 20 Minuten kommt man am Bahnhof an und schon wenige Schritte später sieht man zum ersten Mal den ikonischen Berg, dem Zermatt einen Teil seiner Berühmtheit verdankt. Das Matterhorn, seit meiner Kindheit mein Herzberg. Hier zieht es mich immer wieder hin.

Wir laufen 5 Minuten zur Talstation der Sunnegga-Bahn. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Schrägaufzug, der praktische wie ein Zug im Berg fährt und die Fahrgäste in wenigen Minuten von 1.620 auf 2.288 m.

Auf der Sunnegga steigen wir in die Gondel zum Blauherd um und diese bringt uns weitere knapp 300 m nach oben. Hier starten wir unsere Tour unterhalb des Unterrothorns. Wir folgen der Skipiste und steigen auf, bis wir oberhalb von Fluhalp und Stellisee sind und den unglaublichen Ausblick genießen, den Matterhorn und die zahlreichen, angrenzenden 3 – 4.000er bieten, einschließlich dem Monte Rosa Massiv, dem höchsten Berg der Schweiz. Dazu der Fluhgletscher, den wir auch in Zukunft mal in Angriff nehmen wollen.

Wir steigen zur Fluhalp oberhalb des Stellisee ab. Vorher zoomen wir noch an die Hörnlihütte ran, die am Fusse des Härnligrat am Matterhorn der Ausgangspunkt der Besteigungen des Matterhorns ist. In meiner Kindheit war ich 1 Mal dort und mein Ziel ist es immer noch wenigstens 1 weiteres Mal dorthin aufzusteigen. Dazu muss ich an Fitness und Höhenangst arbeiten. Auf dem Weg passieren wir einige Edelweiß-Blumen. Dieses ist absolut geschützt und darf keinesfalls gepflückt werden. Ein süßer Murmeli-Pfeiffer ist auch wieder dabei.

Die Fluhalp liegt wirklich schön unterhalb des Fluhgletscher und direkt am Stellisee. Der Stellisee ist der oberste auf der 5-Seen-Tour, die eine beliebteste Wanderung in der Region von Zermatt ist. Man passiert hier 5 verschiedene Seen. Ja, wie der Name schon sagt. Der Stellisee ist dafür bekannt, weil er bei Windstille wunderschöne Spiegelungen des Matterhorns zeigt, die in zahlreichen Fotografien festgehalten sind. Wir hatten nicht so viel Glück, aber die Bilder des Stellisee mit dem Matterhorn sind auch so wunderschön.

Vom Stellisee wandern wir auf der Seitenmouräne auf einem breiten Ziehweg in Richtung Tal. Schon bald erreichen wir den Grindjesee. Dieser ist in einer wunderschönen Hochmoorlandschaft eingebettet.

Weiter folgen wir dem Weg, der eine Schleife durch das Tal macht und auf gut begehbaren Wegen seinen Weg in Richtung Tal fortführt. Schon bald kommen wir auf den mittleren See der 5, den Grünsee. Dieser wird im Sommer gerne zum ausgiebigen Baden genutzt. Bei unserem Besuch war nur wenig Wasser im Vergleich zu sonst. Und auch keine Badegäste ;o).

Weiter führt uns der See in Richtung Riffelalp. Dabei passieren wir eine Gasthaus nebst Zimmervermietung, welches auf der Hälfte des 5-Seen-Weg gelegen zur Rast einlädt. Wir nutzen diese Gelegenheit nicht. Aber im Mattertal gibt es zahlreiche Gelegenheiten auf den Wegen einzukehren und sich zu verpflegen und das in der grandiosen Kulisse, die das Tal bietet. Hier bietet sich die Möglichkeit zur Sunnegga-Station zu gehen, die wir aber nicht nutzen. Dabei bietet sich uns auch noch ein Blick auf See Nr. 4, den Mosjesee. Der Vollständigkeit halber auch noch ein Bild vom Leisee, unterhalb der Sunnegga, den wir diesmal nicht besuchen, aber im August letztes Jahr.

Durch den Wald steigen wir ab und auf, bis wir letztlich an der Haltestelle Riffelalp der Gornergratbahn ankommen und dann gemütlich ins Tal rattern. Landschaftlich wirklich eine der schönsten Touren.

Im Ort empfehle ich für Interessierte noch das Matterhornmuseum. Ganz zentral gelegen wurde dieses komplett neu gestaltet und gibt Eindrücke der Erstbesteigung sowie des kargen Lebens in den Walliser Bergen. Sehenswert ist auch das Denkmal für die Bergsteiger.

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