Zusammenfassung: 

Rundweg Hannigalp – Furggen – Wannihorn – Hannigalp

Eine der anspruchsvollen und schönen Wanderungen rund um die Hannigalp. Über den sogenannten Gratweg, der zwischen Saastal und Mattertal verläuft, kommt man zum Wannihorn. Von dort genießt man Ausblicke auf zahlreiche 3.000er-Gipfel sowie den Aletsch in der Ferne.

Dauer ohne Pausen: 4 Stunden
Länge: 8 Km
Höhenunterschied: 556 m auf / 556 m ab 
Zeitpunkt: September 2022

Ein Video zur Tour findet Ihr auf meinem Instagram-Kanal.

Beschreibung

Mit der Gondel fahren wir von Grächen auf die Hannigalp. Dort starten wir an der Hannig-Kappelle auf dem Höhenweg Hannig – Saas Fee. Über diesen kann man in runden 6,5 Stunden in luftiger Höhe bis nach Saas Fee wandern. Wir gehen aber nur bis zum Fuß des kleinen Furggen und biegen hier rechts ab, um auf den kleinen Furggen zu gelangen.

Auf dem kleinen Furgen angekommen, steigen wir in den Gratweg ein. Dieser markiert die Grenz zwischen dem Saastal und Mattertal und verläuft somit auf dem Rücken der Mischabel-Gruppe, die am Hohtschuggen quasi endet. Der Weg ist entsprechend anspruchsvoll. Mal steigt man im Geröll und kraxelt, wie man so schön sagt. Dann kommt man auf 2 flache Kämme zwischen den beiden Teilen des Großen Furggen und unterhalb des Wannihorns.

Nach Rund 2 Stunden erreicht man die Bergstation des ehemaligen Wannihorn-Liftes. Genau zwischen Wannihorn und Distelhorn hat man einen guten Blick in Richtung Seetal und zum Balfrin ins Saastal.

Nur noch ein paar Meter und man ist 10 Minuten später auf dem Gipfel des Wannihorns und etwas unterhalb am Gipfelkreuz. Auch hier ist der Ausblick grandios.

Hier machen wir erst einmal Pause und genießen die Aussicht. Dann machen wir uns auf den Rückweg und gelangen über schmale Wanderpfade und zwischendurch den Ziehweg Stafelalp zurück zur Hannig. Eine aussichtsreiche Wanderung mit Anspruch. Man kann auch den Weg über den Ziehweg wählen und ab Furggen damit auf einem breiten Weg nach oben gelangen. Beide landen letztlich zwischen Wannihorn und Distelhorn an der Bergstation Wannihorn. Ein Besonderheit steht unterhalb des großen Furggen. Ich nenne es immer das Teufelsgesicht. Ich finde es unheimlich faszinierend.

Nach einem süßen Snack im Bergrestaurant Hannigalp (war schnell weg ;o) ) geht es mit der Gondel zurück nach Grächen.

Grächen
Wallis
Bergrestaurant Hannigalp

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