Zusammenfassung: Rundweg um den Mattmarkstausee – Saas Almagell
Einfache Tour und Rundweg um den Stausee am südlichen Ende des Saastal. Dabei umrundet man den See komplett ohne große Höhenunterschiede. Die Zeitdauer ist ohne Pause, jedoch ist es praktisch unmöglich so schnell herum zu sein. Man hat zu viele tolle Aussichten und ein Panorama von 3 -4.000er Gipfeln. Also gerne etwas mehr Zeit einplanen. ;o)
Dauer ohne Pausen: ca. 2,5 Stunden
Länge: 8,6 Km
Höhenunterschied: 90 m auf / 90 m ab
Zeitpunkt: August 2021

Beschreibung
Am südlichen Ende des Saastals liegt der Mattmarkstausee. Dieser dient der Stromerzeugung und versorgt das Saastal und die Gegen weiter bis Visp. Man fährt durch das Saastal. Nachdem man Saas Almagell durchfahren hat, geht es in Serpentinen zum Stausee hinauf. Die Staumauer thront gut sichtbar am Ende der Straße. Dort sind Parkplätze vorhanden, die im Sommer auch mal knapp werden können.

Wir gehen den Weg rechts herum, sodass wir die Staumauer am Ende überqueren. Schon nach sehr kurzer Zeit kommt man an den ersten von mehreren Wasserfällen. Im Sommer ist der See gut gefüllt und das anhaltende Schmelzwasser der umgebenden Berge nebst Gletschern sorgt für kontinuierlichen Nachschub.

Wir umrunden weiter den See. Etwa in der Mitte der rechten Seite kommt Wasser unter anderem vom Gründern herunter. in einem breiten Wasserfall schiesst es Richtung See. Dort wo es in das gestaute Wasser mündet sieht man wieviel Sand und sogenannter Gletschergrieß mit dem Wasser abgetragen wird. Letztlich resultiert daraus auch der gründliche Schein des Stausees.

Weiter gehen wir bis zum Ende des Sees. Von hier ist es nicht weit bis zur italienischen Grenze. Man kann direkt zum Monte Moro -Pass aufsteigen. Letztlich ist der Gebirgszug im Westen die Verlängerung der Grenzgipfel aus Zermatt. Westlich, also rechter Hand mit der Staustufe im Rücken, liegt die Mischabelgruppe, an deren Ende sich die Dufourspitze, der höchste Berg der Schweiz, erhebt. Die Mischabelgruppe teilt das Saastal und das Mattertal. Auf der Matterseite liegt auch Grächen.

Weiter gehen wir um den See herum. Auf dem Weg passieren wir mehr fliessendes Wasser. Am Ende erreichen wir die Dammkrone, über die wir die letzten 780 Meter zurücklegen. Der Blick auf den See auf der einen Seite und der Blick ins Saastal auf der anderen sind ein schöner Abschluss für diese Spaziertour. Man sollte bedenken, dass der See aus Gletscherwasser gespeist wird, auch immer Sommer kann es im Schatten daher etwas kühl werden. Es schadet also nichts was leichtes zum Überziehen mitzubringen.

Hier noch ein paar Fakten zum Stausee. Quelle sind Infotafeln, Wikipedia und diverse Internetseiten, die ich ans Ende kopiere.

Daten zum Bauwerk (Wikipedia)
Sperrentyp:Erdschüttdamm
Bauzeit:1960–1967
Höhe des Absperrbauwerks:117
Höhe über Gewässersohle:93 m[3]
Höhe der Bauwerkskrone:2204 m ü. M.
Bauwerksvolumen:10 500 000 m³
Kronenlänge:780 m
Kraftwerksleistung:elektrische Leistungen der zweistufigen Anlage:
1. Stufe: Zermeiggern: 74 MW
2. Stufe: Stalden: 180 MW
Gesamtleistung: 254 MW[4]
Betreiber:Kraftwerke Mattmark AG
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel)2197 m ü. M.
Wasseroberfläche1,76 km²
Stauseelänge3,2 km
Speicherraum100 Mio. m³[3]
Gesamtstauraum:101 Mio. m³[3]
Einzugsgebiet37,1 km²
Bemessungshochwasser:150 m³/s
Besonderheiten:Höchster Erdschüttdamm der Schweiz


https://www.saas-fee.ch/de/top-ausflugsziele-im-winter/mattmark-staudamm
https://de.wikipedia.org/wiki/Stausee_Mattmark

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2 Responses

  1. Berge, Seen und Kühe. Schrecklich hier. Weißt du warum? Weil mir mein Homeoffice auf den Kopf fällt! Viel Spaß euch noch 🙂

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